Inktober 2019 – 17 Zeichnungen und einmal Scheitern.

Dieses Jahr war der Inktober überraschend produktiv. Zumindest die erste Hälfte. Ich habe jeden Tag etwa drei bis vier Stunden damit verbracht zu zeichnen, zu fotografieren und den Beitrag für Instagram vorzubereiten.

17 Tage habe ich durchgehalten und täglich ein neues Bild erschaffen. Doch obwohl mich die Zeit mit Bleistift und Fineliner wirklich entspannt und glücklich gemacht hat, musste ich abbrechen.

Meine Strategie für diesen Inktober.

Dieses Jahr habe ich mich nicht ausschließlich an die offizielle Liste von Jake Parker gehalten (Wie der Inktober funktioniert, habe ich dir im Beitrag “Inktober is coming” vor zwei Jahren erklärt). Ich habe mir insgesamt 5 Listen ausgesucht, die zu mir passen. Dabei waren – neben Inktober – die Listen: “31 Insects” von mezzogram“Chilltober”, die ich über samy_loew entdeckt habe. Die herbstliche “awutober”-Liste von awu.design. Und “botanical inktober” von junlisart, an der ich mich wohl am häufigsten bedient habe.

Schlagwörter: Seidenmotte, Esche, Pilz und Ginkgo

Auf diesen Listen habe ich mir alle Schlagwörter markiert, die ich unbedingt umsetzen wollte oder einfach spannend fand. Die Begriffe habe ich in das Kalenderblatt für Oktober übertragen. Somit hatte ich eine super Übersicht und jeden Tag eine kleine Auswahl an Ideen.

Um mir etwas den Druck zu nehmen, hatte ich im späteren Verlaufs des Inktobers Pausen eingeplant. Die habe ich allerdings nicht in Anspruch genommen, weil ich soweit gar nicht kam. Außerdem habe ich vier Zeichnungen vorbereitet, um spontane Ausflüge oder Krea-tiefs zu kompensieren.

Wie eine Zeichnung entsteht.

Ein Bild kostet mich bis zu zwei, manchmal drei Stunden Zeit. Ich zeichne mit Bleistift grob vor, arbeite dann mit schwarzem Fineliner darüber, fülle den Hintergrund Schwarz und setze im Anschluss die vielen Details, Linien und Schatten, die das Bild erst plastisch wirken lassen.

Die Illustrationen, die am Tablet (digital) entstehen sind ähnlich aufwändig. Ich benutze im Moment noch meine analogen Zeichnungen und übertrage die Linien mit dem iPad und der App Procreate. Das Skizzieren fällt zwar weg, aber das kolorieren ist ebenso zeitintensiv.

Schlagwörter: Stechpalme, Kürbis, Tintenfass und Gift

Beim Zeichnen kann ich abschalten. Meistens läuft nebenher Musik, ein Podcast, ein Hörbuch oder eine Serie. Manchmal versinke ich so in meiner Welt, dass ich danach nicht mehr weiß, was ich gehört oder gesehen habe. Ich denke nicht mehr darüber nach, was ich tue. Ich mach es einfach.

Mit meinem minimalistischen Stil habe ich viele kleine Erfolge. Jeden Tag einen. Immer wenn eine Zeichnung fertig wird fühle ich mich so richtig glücklich und erfüllt.

Der unromantische Part.

Und dann beginnt in meinen Augen die Arbeit. Ich hoffe es war herauszulesen, dass Zeichnen für mich wie ein Mini-Urlaub ist. Meine pure Leidenschaft. Wenn man die Sachen aber auf Instagram festhalten und teilen möchte, gehört noch etwas anderes dazu: Fotos machen und am PC den Post vorbereiten. Das mag ich gar nicht, denn es holt mich aus meiner Tiefenentspannung wieder raus.

Schlagwörter: Kaffee, Blüte, Beere und Olive

Ich laufe mit meinem Skizzenbuch ins Arbeitszimmer, baue das Set auf, fotografiere die Zeichnung aus verschiedenen Winkeln und lege das Buch zum Scannen auf den Drucker. Danach setze ich mich an den PC, bearbeite die Fotos, versuche mir irgendeinen tiefschürfenden Text aus den Fingern zu saugen und lade alles in einem Post hoch. Zack. Eine weitere Stunde weg.

Die Arbeit ist so mechanisch und immer gleich. Da ist keine Abwechslung, keine Überraschung oder Herausforderung. Ich weiß genau was ich Schritt für Schritt erledigen muss. Immer diegleiche Einstellung, immer derselbe Knopf.

Dieser Part ist einer von zwei Gründen, warum ich dieses Jahr gescheitert bin. Ich hatte nach der Hälfte keine Lust mehr auf diese Prozedur. Einige Zeichnungen sind tatsächlich (noch) nicht veröffentlicht worden, weil ich es nicht ertragen habe. Wäre das mein Job, würde ich mich durchbeißen. Es ist aber mein Hobby. Es soll Spaß machen. Und wenn es das nicht mehr tut, muss eine Pause her.

Schlagwort: Arge Moth – ich konnte die Übersetzung leider nicht finden.

Was mich am Inktober reizt.

Nach drei Tagen waren bereits eine Million Zeichnungen unter dem Hashtag #inktober2019 veröffentlicht worden. Gefühlt jeder zweite hat an dieser Challange teil genommen. Sogar die Leute, die ich abonniert habe und die sonst recht still waren, kamen wieder aus ihren analogen Löchern gekrochen. Für mich ist der Inktober wie ein Festival. Die unterschiedlichsten Menschen mit den gleichen Interessen treffen sich an einem Ort (oder eben unter einem Hashtag) und können sich gegenseitig finden, austauschen und unterstützen.

Der Umgang ist durchweg freundlich. Man besucht sich gegenseitig auf seinen Profilen, lässt eine paar Likes und nette Kommentare da und viele Kreative teilen in ihren Storys die Künstler und Zeichnungen, die sie neu entdeckt haben, um sie anderen zu zeigen.

Warum habe ich trotzdem nicht durchgezogen?

Ich hatte von zwei Gründen für mein Scheitern geschrieben. Man möchte meinen, dass das eine super Chance ist, um sich zu vernetzen und Reichweite aufzubauen. Leider sind mitten im Inktober die (Re)Aktionen eingebrochen. Vielleicht wurde der Hashtag #Inktober als Spam eingestuft, weil ihn plötzlich so viele benutzt haben. Auf jeden Fall hat nach 2 Wochen kaum jemand mehr meine Bilder gesehen. 20 Likes sind selbst für mich kleines Licht unglaublich wenig. Die Kommentare blieben auch aus.

Das war der Punkt an dem ich auf die Bremse trat: “Wenn dir das posten keinen Spaß macht und es dann kaum jemand sieht. Lass es sein.” Ich habe dann für mich allein noch ein wenig weiter gemacht.

Schlagwörter: Ornament, Kastanie, Pflanze und nochmal Pflanze


Wenn dir meine Zeichnungen gefallen, würde ich mich freuen, wenn du mir bei Instagram etwas Liebe da lässt. Du findest mich unter dem Namen vonsaraglaeser.

Warst du dieses Jahr beim Inktober dabei?
Oder was hälst du von solchen CHallenges?

Liebe Grüße > sara

Dieses Jahr war der Inktober überraschend produktiv. Zumindest die erste Hälfte. Ich habe jeden Tag etwa drei bis vier Stunden damit verbracht zu zeichnen, zu fotografieren und den Beitrag für Instagram vorzubereiten.

17 Tage habe ich durchgehalten und täglich ein neues Bild erschaffen. Doch obwohl mich die Zeit mit Bleistift und Fineliner wirklich entspannt und glücklich gemacht hat, musste ich abbrechen.

Meine Strategie für diesen Inktober.

Dieses Jahr habe ich mich nicht ausschließlich an die offizielle Liste von Jake Parker gehalten (Wie der Inktober funktioniert, habe ich dir im Beitrag “Inktober is coming” vor zwei Jahren erklärt). Ich habe mir insgesamt 5 Listen ausgesucht, die zu mir passen. Dabei waren – neben Inktober – die Listen: “31 Insects” von mezzogram“Chilltober”, die ich über samy_loew entdeckt habe. Die herbstliche “awutober”-Liste von awu.design. Und “botanical inktober” von junlisart, an der ich mich wohl am häufigsten bedient habe.

Schlagwörter: Seidenmotte, Esche, Pilz und Ginkgo

Auf diesen Listen habe ich mir alle Schlagwörter markiert, die ich unbedingt umsetzen wollte oder einfach spannend fand. Die Begriffe habe ich in das Kalenderblatt für Oktober übertragen. Somit hatte ich eine super Übersicht und jeden Tag eine kleine Auswahl an Ideen.

Um mir etwas den Druck zu nehmen, hatte ich im späteren Verlaufs des Inktobers Pausen eingeplant. Die habe ich allerdings nicht in Anspruch genommen, weil ich soweit gar nicht kam. Außerdem habe ich vier Zeichnungen vorbereitet, um spontane Ausflüge oder Krea-tiefs zu kompensieren.

Wie eine Zeichnung entsteht.

Ein Bild kostet mich bis zu zwei, manchmal drei Stunden Zeit. Ich zeichne mit Bleistift grob vor, arbeite dann mit schwarzem Fineliner darüber, fülle den Hintergrund Schwarz und setze im Anschluss die vielen Details, Linien und Schatten, die das Bild erst plastisch wirken lassen.

Die Illustrationen, die am Tablet (digital) entstehen sind ähnlich aufwändig. Ich benutze im Moment noch meine analogen Zeichnungen und übertrage die Linien mit dem iPad und der App Procreate. Das Skizzieren fällt zwar weg, aber das kolorieren ist ebenso zeitintensiv.

Schlagwörter: Stechpalme, Kürbis, Tintenfass und Gift

Beim Zeichnen kann ich abschalten. Meistens läuft nebenher Musik, ein Podcast, ein Hörbuch oder eine Serie. Manchmal versinke ich so in meiner Welt, dass ich danach nicht mehr weiß, was ich gehört oder gesehen habe. Ich denke nicht mehr darüber nach, was ich tue. Ich mach es einfach.

Mit meinem minimalistischen Stil habe ich viele kleine Erfolge. Jeden Tag einen. Immer wenn eine Zeichnung fertig wird fühle ich mich so richtig glücklich und erfüllt.

Der unromantische Part.

Und dann beginnt in meinen Augen die Arbeit. Ich hoffe es war herauszulesen, dass Zeichnen für mich wie ein Mini-Urlaub ist. Meine pure Leidenschaft. Wenn man die Sachen aber auf Instagram festhalten und teilen möchte, gehört noch etwas anderes dazu: Fotos machen und am PC den Post vorbereiten. Das mag ich gar nicht, denn es holt mich aus meiner Tiefenentspannung wieder raus.

Schlagwörter: Kaffee, Blüte, Beere und Olive

Ich laufe mit meinem Skizzenbuch ins Arbeitszimmer, baue das Set auf, fotografiere die Zeichnung aus verschiedenen Winkeln und lege das Buch zum Scannen auf den Drucker. Danach setze ich mich an den PC, bearbeite die Fotos, versuche mir irgendeinen tiefschürfenden Text aus den Fingern zu saugen und lade alles in einem Post hoch. Zack. Eine weitere Stunde weg.

Die Arbeit ist so mechanisch und immer gleich. Da ist keine Abwechslung, keine Überraschung oder Herausforderung. Ich weiß genau was ich Schritt für Schritt erledigen muss. Immer diegleiche Einstellung, immer derselbe Knopf.

Dieser Part ist einer von zwei Gründen, warum ich dieses Jahr gescheitert bin. Ich hatte nach der Hälfte keine Lust mehr auf diese Prozedur. Einige Zeichnungen sind tatsächlich (noch) nicht veröffentlicht worden, weil ich es nicht ertragen habe. Wäre das mein Job, würde ich mich durchbeißen. Es ist aber mein Hobby. Es soll Spaß machen. Und wenn es das nicht mehr tut, muss eine Pause her.

Schlagwort: Arge Moth – ich konnte die Übersetzung leider nicht finden.

Was mich am Inktober reizt.

Nach drei Tagen waren bereits eine Million Zeichnungen unter dem Hashtag #inktober2019 veröffentlicht worden. Gefühlt jeder zweite hat an dieser Challange teil genommen. Sogar die Leute, die ich abonniert habe und die sonst recht still waren, kamen wieder aus ihren analogen Löchern gekrochen. Für mich ist der Inktober wie ein Festival. Die unterschiedlichsten Menschen mit den gleichen Interessen treffen sich an einem Ort (oder eben unter einem Hashtag) und können sich gegenseitig finden, austauschen und unterstützen.

Der Umgang ist durchweg freundlich. Man besucht sich gegenseitig auf seinen Profilen, lässt eine paar Likes und nette Kommentare da und viele Kreative teilen in ihren Storys die Künstler und Zeichnungen, die sie neu entdeckt haben, um sie anderen zu zeigen.

Warum habe ich trotzdem nicht durchgezogen?

Ich hatte von zwei Gründen für mein Scheitern geschrieben. Man möchte meinen, dass das eine super Chance ist, um sich zu vernetzen und Reichweite aufzubauen. Leider sind mitten im Inktober die (Re)Aktionen eingebrochen. Vielleicht wurde der Hashtag #Inktober als Spam eingestuft, weil ihn plötzlich so viele benutzt haben. Auf jeden Fall hat nach 2 Wochen kaum jemand mehr meine Bilder gesehen. 20 Likes sind selbst für mich kleines Licht unglaublich wenig. Die Kommentare blieben auch aus.

Das war der Punkt an dem ich auf die Bremse trat: “Wenn dir das posten keinen Spaß macht und es dann kaum jemand sieht. Lass es sein.” Ich habe dann für mich allein noch ein wenig weiter gemacht.

Schlagwörter: Ornament, Kastanie, Pflanze und nochmal Pflanze


Wenn dir meine Zeichnungen gefallen, würde ich mich freuen, wenn du mir bei Instagram etwas Liebe da lässt. Du findest mich unter dem Namen vonsaraglaeser.

Warst du dieses Jahr beim Inktober dabei?
Oder was hälst du von solchen CHallenges?

Liebe Grüße > sara

8 Kommentare. Hinterlasse eine Antwort

  • Bettina Halbach
    15. November 2019 22:00

    Hallo Sara,
    ich finde du zeichnest sehr begabt, das sind wirklich schöne Zeichnungen. Ich verstehe gut, dass du bei der vielen Arbeit die dahinter steckt und bei dem Engagement dass du da rein steckst irgendwann gesagt hast: „Wenn auf Instagram bei der Challenge Inoktober kaum Feedback kommt, dann habe ich dazu auch keine Lust mehr.“ Schön finde ich es auf alle Fälle, dass du uns deine Zeichnungen auf deinen Blog erhalten hast, dass wir uns die auch anschauen können und dass sie nun auf Google gefunden werden können – vielleicht wird ja irgendwann einmal mehr als ein Hobby daraus Ich würde es dir wünschen,
    herzlichen Gruß
    Bettina

    Antworten
    • Huhu Bettina!
      Vielen lieben Dank <3 Ich freue mich riesig, dass dir meine Zeichnungen gefallen. Ja, so ist das mit einer Leidenschaft: da steckt man viel Zeit rein, auch wenn man nichts zurück bekommt. Allerdings möchte ich damit kein Geld verdienen. Dieses Hobby ist mein Ruhepol, den ich mir bewahren möchte. :)

      Liebe Grüße > sara

  • Das sind tolle Bilder! Du soltest Bloggern wie mir anbieten, ihre Logos zu entwerfen (gegen Honorar) – ich suche schon seit Ewigkeiten nach etwas, was zum Hilgerlicious Blog passt. Solche Challenges sehe ich zweischneidig – selbst mitmachen udn dann auch dranbleiben ist toll, es erweitert auch die Fangemeinde und man kann sich gegenseitig unterstützen. Was mich nervt, sich Challenges, bei denen mich jemand nominiert – das möchte ich gar nicht. Liebe Grüße und wirklich tolle bilder Katrin

    Antworten
    • Hi Katrin,
      Was für ein tolles Kompliment. Tatsächlich studiere ich Design, aber nicht im Bereich Corporate (Wo auch Logos dazu gehören) oder Illustration. Das Zeichnen soll mein Hobby bleiben. Ich hab da schon so meine Erfahrungen gemacht und festgestellt, dass diese Art von Design mein privates Vergnügen bleiben sollte ;)

      Danke für deinen lieben Kommentar!
      Liebe Grüße > sara

  • made with Blümchen
    14. November 2019 4:28

    Hallo Sara, mir gefallen Deine Zeichnungen unheimlich gut, und ich kann Deinen Motivations-Einbruch verstehen. Andererseits: Die eine zusätzliche Stunde, die Du fürs Fotografieren und Posten investiert hast, klingt sehr routiniert, und das meine ich im positivsten Sinn! Dass du genau weißt, was du fürs Posten tun musst und das auch ziemlich effizient erledigst.
    Für mich steht im Zentrum Deines Berichtes die Frage nach der Motivation von innen oder von außen. Also: Für wen wolltest du den inktober machen? Für Dich selbst, um zu sehen, ob du das durchhältst, jeden Tag eine Zeichnung anzufertigen? Oder für die anderen, um viele Likes zu kassieren und tolles Feedback zu bekommen (was ja auch motiviert)? Ich höre da eine Mischung aus beidem, und ich freue mich für Dich, dass Du Dich entschieden, hast, für Dich allein noch ein bisschen weiterzumachen.
    Ich kenne ähnliche Challenges aus der Näh-Nerd-Szene, da gibt es zum Beispiel den “Me Made May”: Sich jeden Tag mit einem selbst genähten Outfit präsentieren. Ich habe vor einigen Jahren mit meinem Textilen Hoggyblog am MMM teilgenommen. Ich hatte mir vorgenommen, die Kombinationsmöglichkeiten der Kleidungsstücke auszuloten und zu zeigen. Schon nach wenigen Tagen ist mir das tägliche Selfie für Instagram wahnsinnig auf die Nerven gegangen. Trotzdem habe ich täglich ein Foto gemacht, (weil es ja auch ein Selbsttest war und das Betrachten der Outfits auf den Fotos ganz andere Einsichten bringt), ich habe aber nicht mehr täglich gepostet, sondern auf eine wöchentlichen Zusammenfassung auf meinem Blog umgestellt. (So ähnlich, wie Dein Rückblick hier.) Dabei habe ich viel über mich gelernt, unter anderem, dass es wahrscheinlich mein letzter “Me Made May” gewesen ist :-) , weil ich das “Selbstdarstellerische” daran nicht mag.
    Trotzdem habe ich nicht das Gefühl, ich wäre gescheitert – und ich finde ganz und gar nicht, dass DU “gescheitert” bist. Sondern Du hast etwas Wichtiges über Dich gelernt, und das ist jedenfalls ein Gewinn. (Abgesehen davon, das ich Deine Bilder superschön finde, hatte ich das schon erwähnt?) Und wer weiß: Vielleicht wird aus dem Hobby eines Tages mehr? (Postkartenserie, Printprodukte,…) Dann ist es gut, wenn Du viel geübt hast, denn “10.000 Stunden braucht es bis zur Meisterschaft”, den Spruch kennst Du wahrscheinlich.
    Ich wünsche Dir weiterhin ganz viel Freude und Versinken in Deinem wunderbaren Hobby! Alles Liebe, Gabi

    Antworten
    • Liebe Gabi,
      vielen lieben Dank für deinen ultra-langen Kommentar <3
      Ich finde schon dass ich gescheitert bin. und zwar an dem Punkt alles pünktlich auf Instagram zu posten. Aber Scheitern muss ja nichts Schlechtes sein. Ich sehe es immer als ein Zeichen oder eine Chance. Wenn etwas "scheitert" soll es nicht so gewesen sein oder die Zeit ist da für etwas neues.
      Was das Social-Media-Game angeht, muss wohl jeder seinen eigenen Weg finden. Weg glücklich damit ist, bitte! Aber ich fühle mich auf meinem "Slow-live-Blog" viel wohler :) Wie ich sehe, du auch!
      Aus meinem Hobby wird sicher nichts "Ernstes". Ich habe da schon meine Erfahrungen mit gemacht und einfach festgestellt, dass ich damit nicht mein Geld verdienen möchte. Aber als Kommunikationsdesigner habe ich genug andere kreative Spielwiesen in meinem Beruf ;)
      Den Spruch “10.000 Stunden braucht es bis zur Meisterschaft” kannte ich tatsächlich nicht. Aber da bin ich wohl auch schon lange drüber :D

      Liebe Grüße > sara

  • Dr. Annette Pitzer
    13. November 2019 8:11

    Ein Hobby soll Spaß machen, da gebe ich Dir Recht. Klar gibt es immer auch einmal Herausforderungen, aber die Freude sollte überwiegen.
    Alles Liebe
    Annette

    Antworten
    • Genau das ist der Punkt. Und solange es ein Hobby ist, kann man ja auch so damit umgehen, wie man möchte. Ohne Rücksicht auf andere oder die Folgen. Purer Luxus :)

      Liebe Grüße > sara

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